Lichtblicke im Himalaya

Die Ziele des Projektes sind die positiven Wirkungen einer zuverlässigen Stromversorgung in der Zielregion zu stärken – indem lokale Kraftwerksbetreiber sowie die Bevölkerung unterstützt werden – und die Stromsicherheit durch verbesserte Elektroinstallationen und Bildungsprogramme zu erhöhen.

Auf einer Erkundungsausreise im Jahr 2016 haben wir festgestellt, dass nicht tragfähige Finanzierungskonzepte zur Unterhaltung der Kraftwerke bestehen und viele Sicherheitsaspekte nicht beachtet werden. Dazu gehören fehlende Erdungen, unsicher ausgeführte Verkabelungen und tiefhängende Stromleitungen. Zudem mangelt es grundsätzlich an Alltagserfahrungen im Umgang mit Elektrizität.

Die Ziele des Projektes sind die positiven Wirkungen einer zuverlässigen Stromversorgung in der Zielregion zu stärken – indem lokale Kraftwerksbetreiber sowie die Bevölkerung unterstützt werden – und die Stromsicherheit durch verbesserte Elektroinstallationen und Bildungsprogramme zu erhöhen.

Auf einer Erkundungsausreise im Jahr 2016 haben wir festgestellt, dass nicht tragfähige Finanzierungskonzepte zur Unterhaltung der Kraftwerke bestehen und viele Sicherheitsaspekte nicht beachtet werden. Dazu gehören fehlende Erdungen, unsicher ausgeführte Verkabelungen und tiefhängende Stromleitungen. Zudem mangelt es grundsätzlich an Alltagserfahrungen im Umgang mit Elektrizität.

Im Frühjahr 2018 reisten wir in das Dorf Thulodhunga, einem Ort im Lower Solukhumbu Distrikt, um eine dortige öffentliche Schule fachgerecht an das lokale Stromnetz anzuschließen. Damit ist ein Beispielprojekt entstanden, anhand dessen eine sichere und zuverlässige Stromversorgung illustriert wird: 
    • Ein Lehrer der Schule hat sich besonders engagiert und eine mit uns entwickelte Unterrichtseinheit zum Thema Strom und Stromsicherheit erfolgreich durchgeführt; er möchte diese nun regelmäßig selbstständig wiederholen.
    • Die Schule wurde unter Aufsicht eines Elektrikers verkabelt. Zwei junge Bewohner des Dorfes wurden hierzu fachkundig angeleitet. Dabei wurden ausschließlich Materialien verwendet, die auch vor Ort erhältlich sind.
Wir gehen davon aus, dass Haushalte in der Umgebung mittelfristig angeregt werden, sich an den Standards in der Schule zu orientieren und sich so sicher mit Strom versorgen können. 


Umsetzung während der Pandemie

Ende 2019 wollten wir in einer weiteren Ausreise unsere Zusammenarbeit mit den Bewohnern in Thulodhunga ausbauen. Aufgrund der Corona Pandemie konnten wir diesen Plan bisher nicht umsetzen und hoffen, die Ausreise 2022 nachholen zu können. In der Zwischenzeit sind die Mängel der Stromversorgung immer mehr in den Hintergrund gerückt und durch gesundheitliche Risiken verdrängt worden. Dabei konnten wir gemeinsam mit unserem Projektpartner Classroom in the Clouds zwei Hilfspakete für ein dutzend Schulen in der Region organisieren. Dabei wurden wiederverwendbare Masken, Seife und Desinfektionsmittel finanziert und vor Ort verteilt um einen sicheren Schulbetrieb zu ermöglichen.

Inzwischen hat sich die Situation nicht nur in Deutschland sondern auch in Nepal deutlich entschärft und es gibt keinerlei Einschränkungen des öffentlichen Lebens mehr. Damit können wir uns wieder auf unseren ursprünglichen Auftrag konzentrieren. Durch eine remote Umsetzung konnten wir auch schon einen Teil der geplanten Ausreise realisieren und das Wasserkraftwerk in Thulodhunga durch einen Wasserkraftsingenieur untersuchen lassen. Die Untersuchung brachte dabei positives wie negatives zu Vorschein: Einerseits arbeitet das Kraftwerk mit 13.35kW nahe an der ausgelegten Leistungsfähigkeit von maximal 15 kW. Andererseits zeigt es eine ganze Reihe kleinerer Mängel und hat mit 10 von 15 geplanten Jahren schon einen erheblichen Teil seiner Lebenserwartung absolviert. Zudem ist die Bevölkerung des Dorfes im letzten Jahrzehnt erheblich gewachsen und das Kraftwerk inzwischen unterdimensioniert, was die Schwankungen im Netz erklärt.